Balkon und TerrasseKübelpflanzen: Aus Aufzeichnungen ist bekannt, dass die ersten Kübelpflanzen schon im 17. Jahrhundert bewundert werden konnten. Diese sorgfältig gehegten Exemplare befanden sich zu der Zeit hauptsächlich im Besitz von Schlossherren und adligen Gutsbesitzern. Um deren Pflege und Anzucht kümmerten sich eigens "Herrschaftsgärtner", die sich mit viel Liebe der Kultur dieser Pflanzen widmeten. Sie wurden in Gewächshäusern und Orangerien gezogen und frostfrei überwintert. Die Bezeichnug "Orangerie" bürgerte sich ein, da die ersten Überwinterungshäuser eigens für Orangen- und Zitronenbäume errichtet wurden.
"Mobiles Grün" zuhause Die Vorteile der Kübelpflanzen werde auch im privaten Breich genutzt. Es ist nicht nur eine Modeerscheinung, sich wenige grosse Einzelpflanzen zu halten, sondern entspricht auch praktischen Bedürfnissen. Kübelpflanzen können eine Ergänzung zur Terassenbepflanzung sein, den Garten bereichern oder auf dem Balkon bzw. Dachgarten als dekorativer Akzent erscheinen. Kübelpflanzen lassen sich beliebig verrücken. Hat der Herbst begonnen, muss man an das Überwintern denken. Wichtig ist, dass die Pflanzen einen hellen und kühlen Ort (+2° bis 10° C) während der Wintermonate erhalten. Oftmals ist das Treppenhaus dafür ein geeigneter Platz, aber auch ein verglaster Balkon oder Wintergarten sowie ein heller Keller können diesen Zweck erfüllen.
Winterharte Bepflanzung Kübelpflanzen die winterhart sind (Konfieren, heimische Laubbäume, Sträucher etc. ) bleiben in den Wintermonaten draussen. Bei trockener Witterung oder wenig Niederschlag darf nicht vergessen werden den Pflanzen wenig Wasser zu geben, damit der Wurzelballen nicht ganz austrocknet. Gerade immergrüne Pflanzen benötigen auch in den Wintermonaten Wasser, sofern der Boden, infolge tiefer Temperaturen, nicht gefroren ist. Bei starkem Schneefall die Pflanzen auf Balkon oder Terrasse von Zeit zu Zeit von der Schneelast befreien.
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