Spinnmilben |
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Eine der ärgsten
und am meisten verbreiteten Schädlinge an Zimmerpflanzen
ist die Gemeine Spinnmilbe, Tetranychus urticae.
Sie gehört zu den Spinnentieren, besitzt also vier
Beinpaare (die Larven der Spinnmilben haben wie die
Insekten nur drei Beinpaare). Ihr Kopf, Brust und
Hinterleib ist wie bei allen Milbenarten zu einem ovalen
Körper verschmolzen. Mit ihren zu Stechborsten
umgewandelten Mundwerkzeugen stechen sie die
Pflanzenzellen an um sie auszusaugen. Spinnmilben sind
ca. 0.5 mm lang und gelblichgrün, orange oder rotbraun
gefärbt. Sie zeichnen sich durch eine hohe
Produktivität aus. Bevorzugte
Pflanzen: (Gewächshausspinnmilbe, Brevipalpus obovatus): Ampelopsis (Doldenrebe), Anthurium (Flamingoblume), Aphelandra (Glanzkölbchen), Aspidistra (schusterpalme), Begonia (Begonie), Campanula (Glockenblume), Cissus (Klimme), Coleus (Buntnessel), Crassula (Dickblatt), Dizygotheca (Fingeraralie), Euphorbia (Wolfsmilchgewächse), Fatsia (Zimmerkalla), Ficus (Gummibaum), Fuchsia (Fuchsie), Gardenia (Gardenie), Hedera (Efeu), Hibiscus (Roseneibisch), Hoya (Wachsblume), Peperimia (Zwergpfeffer), Primula (Primeln), Saintpaulia (Usambaraveilchen), Sinningia (Gloxinie), Zantedeschia (Zimmerkalla). (Kakteenspinnmilbe, Brevipalpus russulus): Cereus, Chamaecereus, Echinocactus, Echinocereus, Coryphanta, Ferocactus, Lobivia, Mammillaria, Pilocereus. (Orchideenspinnmilben, Tenuipalpus pacificus): Acrides, Cattleya, Cypripedium, Dendrobium, Grammatophyllum, Oncidium, Phalaenopsis, Saccolobium. Bekämpfung:
Da die Spinnmilben niedrige Luftfeuchtigkeit benötigen,
kann man durch Eintüten der zuvor gewässerten Pflanzen
in Kunstoffbeuteln ein Kleinklima schaffen, welches die
Pflanzen einige Tage ertragen können, die Spinnmilbe
jedoch tötet. |